Berge, Kühe und einige Tropfen Schweiß

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Vergangenes Wochenende den 06. u. 07.09.2014 macht sich eine kleine Abteilung des Skiclub Langenordnachs auf den Weg in die Allgäuer Alpen nach Pfronten.

Unser Ziel ist der 1986 Meter hohe Aggenstein, gelegen im bayerischen Teil des Tannheimer Tals, direkt an der Grenze zu Österreich.

Das Wetter ist gut, die Sonne lacht und hochmotiviert nehmen wir den Berg in Angriff. Über die Reichenbach-Klamm führt uns unser Weg stetig bergan Richtung Bad Kissinger Hütte. Über Stock und Stein geht es vorbei an Wasserfällen, entlang an Felsen und Wiesen.

Je höher wir kommen, desto beeindruckender wird das Bergpanorama. Wir sehen die ersten waschechten Allgäu-Kühe, hören überall ihre Glocken läuten. Und obwohl wir ja zu Hause wirklich selber genügend Kühe haben, ist es hier etwas anderes. Etwas Besonderes. Die Kühe bewegen sich frei. Und genau so fühlen wir uns auch. Frei und weit weg von allen Verpflichtungen. Über uns – stetig im Blick – unser Ziel, der Gipfel des Aggensteins. Kaum zu glauben, dass wir da wirklich irgendwann ankommen sollen.

Nach dem ein oder anderen Schweißtropfen (oder eher Schweißbächen), stehen wir am Kamm des Berges, irgendwie direkt auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Auf der einen Seite der Blick nach Deutschland: wir sehen bis nach Füssen, und in der Ferne sogar Schloss Neuschwanstein. Auf der anderen Seite Österreich: Berggipfel soweit das Auge reicht. Wunderschön.

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 In der Bad Kissinger Hütte, unserer Unterkunft für die Nacht, stellen
 wir erst mal unsere Rucksäcke ab, um das letzte Stück bis zum
 Gipfel etwas weniger bepackt zurückzulegen.

 Oben angelangt ist der Ausblick dann wirklich überwältigend. Es
 weht eine kräftige Brise und es ist frisch, aber wir sind alle stolz
 den Gipfel des Aggensteins erfolgreich bezwungen zu haben.
 Darauf gibt’s erst mal nen wohlverdienten Gipfelschnaps ;-)

 Nach einem Eintrag ins Gipfelbuch geht es wieder abwärts. Auf der
 Terrasse der Bad Kissinger Hütte genießen wir bei Radler, Kuchen
 und Apfelstrudel die letzten Sonnenstrahlen eines schönen Tages.


Der nächste Tag beginnt mit wunderschönem Bergpanorama, Sonnenschein und einem guten Wanderfrühstück. Frisch gestärkt wandern wir zur etwas entfernt gelegenen Ostlerhütte. Alle haben Lust auf Kaiserschmarrn, aber da das Frühstück noch nicht allzu lange her ist, ist der Hunger noch nicht allzu groß. Den Kaiserschmarrn heben wir uns für eine Einkehr im Tal auf.

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Der Abstieg erweist sich dann gegen Ende als etwas beschwerlich. Zumindest für einige von uns ;-)

Am Nachmittag gelangen wir ans Ende unserer Wanderung, die Talstation der Bergbahn. Gerade als wir im Auto sitzen und losfahren, öffnen sich die Himmelsschleusen und es fängt an zu regnen. Perfektes Timing!!

 

Damit geht ein tolles Wochenende mit super Landschaft, tollen Leuten und viel Spaß zu Ende - Vielen Dank an Hermann für die Vorbereitung und das Wanderführer-Sein! Nächstes Jahr sind wir wieder dabei :-)                      

 

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